Unsere Turnfahrt startete bereits um 07.10 Uhr in Eschlikon und in Winterthur begann bereits das erste Abenteuer: Die Zugkomposition war etwas durcheinander und so landeten wir plötzlich im Kinderland, wo wir unser Morgenessen mit spielenden Kindern geniessen konnten. Wir wollten dann doch noch unsere Sitzplätze haben, also legten wir noch einen kurzen Sprint hin. Nun konnten wir unsere lange Zugfahrt gemeinsam verbringen, mit vielen lustigen Gesprächen.
In Thun ausgestiegen, machten wir uns auf den Weg zum See, wo als Nächstes Stand-up-Paddeln auf dem Programm stand. Ob alle trocken blieben und ihr Gleichgewicht jederzeit unter Kontrolle hatten, bleibt unter uns. Nach weiteren lustigen Gesprächen ging es weiter nach Interlaken. Dort bezogen wir unser Zimmer im Hostel, bevor wir mit dem Bähnli den Berg hinauffuhren.
Oben auf der Aussichtsplattform wurden zuerst ein paar schöne Fotos geschossen und natürlich gemeinsam angestossen. Anschliessend genossen wir uns gemeinsam das Abendessen, bei dem wir uns für den weiteren Abend stärken konnten. Bei der Rückfahrt nahmen wir wieder das Bähnli und durften an allen anderen Wartenden vorbeigehen. Zuvorderst im Bähnli wurde es im Dunkeln dann schon ein wenig unheimlich, als wir bemerkten, dass es auf der einen Seite meterlang steil bergabging.
Unten angekommen, machten wir uns auf die Suche nach einer Bar. Nach langem Herumlaufen fanden wir endlich eine kleine Bar, die mit ihren etwas speziellen, gemixten Getränken auf uns wartete. Eine kleine Gruppe ging noch weiter in einen Club, wo sie anfangs den Club fast für sich allein hatte. Das änderte sich jedoch innerhalb weniger Minuten und schon war er voll. So freundete sich auch die kleine Gruppe der Damenriege mit verschiedenen anderen Vereinen an, unter anderem mit dem FC Interlaken.
Am Sonntag ging es nach neun Uhr mit einer Weintour los, die gleich mit dem ersten Glas im Hostel startete.
Anschliessend führte der Weg am türkisblauen Wasser entlang. Die Aussicht war traumhaft und die nächste Weinpause liess auch nicht lange auf sich warten. Eine nette Familie auf einem Boot bot uns sogar eine zusätzliche Flasche Wein an.
Weiter ging es zu den nächsten Standorten, an denen wir verschiedene Weine probieren durften. Sogar ein Rotwein war zur Abwechslung dabei. Den nächsten Teil der Strecke legten wir mit einer Schifffahrt zurück. Nach einem Höhenanstieg wartete zur Belohnung erneut ein Glas Wein mit einem kleinen Snack auf uns.
Der letzte Teil der Weinwanderung wurde nochmals besonders lustig. Die Beine wurden langsam müde, die Gespräche dafür umso unterhaltsamer. Irgendwann hatten wir es dann endlich geschafft und erreichten die Badi, wo bereits ein leckeres Mittagessen auf uns wartete. Dazu gab es das letzte Glas Wein der Tour. Das Essen schmeckte allen hervorragend und war nach der langen Wanderung mehr als verdient.
Einige brauchten danach dringend eine Abkühlung und probierten die Wasserelemente aus. Andere bevorzugten eine etwas ruhigere Variante und genossen die Pause auf ihre eigene Art.
Nachdem sich alle erfrischt oder einen kurzen Nap gemacht hatten, ging es gemeinsam zurück Richtung Jugendherberge, um unsere Taschen zu holen.
Im ersten Zug Richtung Spiez waren einige bereits so erschöpft, dass sie nochmals schliefen. Die einen tankten also nochmals Energie, während die anderen die Fahrt für Gespräche nutzten.
Im zweiten Zug Richtung Winterthur hatten wir dann Glück im Unglück, Wir hatten eine Reservation im Erstklasswagen. Bevor wir uns allerdings auf die bequemen Plätze fallen lassen konnten, mussten wir uns unsere Plätze erst einmal freischaffen.
So ging ein tolles, lustiges und erlebnisreiches Wochenende zu Ende, das wir anfangs als eine anstrengende Wanderung eingeschätzt hatten.
Ein herzliches Dankeschön an Anja und Kerstin für die Organisation dieser gelungenen Turnfahrt. Wir haben es sehr genossen und werden uns bestimmt noch lange an dieses Wochenende erinnern!







